FAQ

 

 

Wissen über Erkenntnisse der menschlichen Verhaltensforschung könnte von Leuten mit krimineller Energie missbraucht werden.
Der Missbrauch durch Wissende findet doch bereits auf allen gesellschaftlichen Ebenen statt. Einzelne, die durch zusätzliche Aufklärung hinzukommen, werden durch die breite Aufklärung bereits im Ansatz gebremst. Denjenigen, die heute entsprechendes Wissen missbrauchen, wird dagegen auf breiter Ebene die Basis des psychologischen Missbrauchs entzogen.

Emotionale Bildung ist zu kopflastig
Nein! Man lernt nur, mit seinen Gefühlen besser umzugehen. Emotionale Bildung macht freier. Statt nur zu reagieren, lernt man bestmöglich zu agieren.

Alternativbeispiele:
A (betrunken) zu B: "was gaffst du mich so an?" B: "was soll diese blöde Anmache?" Es findet eine gegenseitige verbale Gewaltattacke statt. Verbale Gewalt ist eine mögliche Vorstufe zur körperlichen Gewalt.

Alternative: B ist sich dem Zustand seines Gegenübers bewusst und geht auf verbale Gewalt nicht ein. Statt Reaktion findet eine Agitation statt. Das angespannte Klima wird gedämpft. Eine körperliche Gewalt findet nicht statt zum Vorteil beider Betroffenen.

 

nach oben

Für Emotionale Bildung oder Herzensbildung ist allein das Elternhaus verantwortlich?
Eltern sind maßgeblich an der Herzensbildung eines Kindes beteiligt, positiv wie negativ. Fakt: Wären Eltern aber in der Lage, die komplexen Zusammenhänge in puncto menschlicher Verhaltensweisen zu vermitteln, hätten wir diese teilweise, ja schon selbstzerstörenden gesellschaftlichen Entwicklungen nicht.
(siehe Videoempfehlungen auf der Seite Appelle an Eltern und Großeltern)

nach oben

Ist-Zustand unserer globalen Bildungssysteme? [mehr]
Die rote Linie steht für das Ergebnis dieser einseitigen Bildung = kontinuierliche Zerstörung der Natur und Krieg gegen die eigene Gattung

ist-zustand.jpg (8657 Byte)

nach oben

Das Verantwortungsbewusstsein des Individuums steht in Relation zu dessen Denkstruktur.  
Dies beinhaltet: Nachhaltige ganzheitliche Verantwortung findet unabhängig der Intelligenz und gesellschaftlichen Schichtung des Individuums meist unter Einfluss der emotionalen Ebene statt.

D.h: Je ausgeprägter die "positive emotionale Kompetenz" eines Menschen ist, desto wahrscheinlicher ist die mitmenschliche gesamtheitliche Verantwortung.  [Vergleich mit / ohne emotionale Bildung - ganzheitliche Bildung]

Das Verantwortungsbewusstsein ist relativ?

Einfaches Beispiel:

Der Papst hält es aus seiner Sichtweise als Vertreter Gottes auf Erden für verantwortungsbewusst, die Verhütung zu verbieten.

Die meisten Christen dagegen halten dieses Verbot - Gründe sind zu Genüge bekannt - für verantwortungslos.

Zusatzbemerkung:
1. Der Auftrag Gottes an die Menschen war, "füllet die Erde und macht    .  .   sie euch untertan". "Füllet" beinhaltet nicht "überfüllen".
2. Der Mensch ist mit starken sexuellen Trieben behaftet. Ohne spezielle       Verhütung wäre der Auftrag Gottes (sollte es ihn geben) absolut  ....widersprüchlich. Nur wiederholte Unwissenheit der Kirche?

nach oben

Eines unserer Hauptprobleme ist,
dass unsere Gesellschaft viel zu ökonomisch ausgerichtet ist. Der Mensch selbst ist zum Produktionsfaktor degradiert. Aus der Sichtweise "wer was leistet,  kann sich was leisten" wird der Mensch vom Produktionsfaktor zum Konsumfaktor. Die Gradmessung des Konsumfaktors wird wiederum mit Anerkennung bewertet. Vielen Menschen ist es wichtig,  vom  kulturellen Umfeld anerkannt zu werden. Oft geschieht es dann, dass von diesen Menschen zu Gunsten der gesellschaftlichen Anerkennung die eigene Gefühlswelt und das eigene Gewissens in Bezug dieser destruktiven Abläufe verdrängt werden.  Es werden Fassaden aufgebaut, die nach außen Erfolg  bzw.  ein zivilisiertes, ordentliches, redliches, vernunftgesteuertes Verhalten darstellen sollen und dadurch dem Gegenüber eine gesunde Lebensführung und Sozialisierungsverhalten vermitteln. Es ist so COOL, keine eigene Gefühle zu zeigen, was ja als Schwäche ausgelegt werden könnte.   
Folge: Als höchstsensibles Gefühlswesen werden viele Menschen paradoxer Weise von höchstsensiblen Gefühlswesen der eigenen Gattung nicht wahrgenommen.
Unsere Kultur ist mehr als voll von diesen Gesellschaftsstrukturen der Fassadenbildungen. Ergebnis: Viele Menschen sterben bereits vor dem  40. Lebensjahr (gestorben durch den Verlust des ICHs), werden allerdings erst im hohen Alter beerdigt. 

nach oben